Entscheidungsfrage
Wie stark sind die Immobilienpreise im Ausland gestiegen?
In den fünf Jahren bis zum jüngsten verfügbaren Quartal reicht die Spanne zwischen den Zielländern von unter 20 bis über 80 Prozent.
Den stärksten Anstieg verzeichnet Türkei mit 1.175,8 %, den schwächsten Frankreich mit 5,4 %. Die Werte sind nominal und landesweit; an gefragten Küstenabschnitten liegt der tatsächliche Anstieg regelmäßig darüber.
Warum wird nominal und nicht real gerechnet?
Die Werte sind nominale Veränderungen des amtlichen Hauspreisindex, also nicht um die Inflation bereinigt. Das ist Absicht: Wer heute kauft, zahlt den nominalen Preis, nicht den inflationsbereinigten. Für die Frage, wie viel Kaufkraft ein Objekt gebunden hat, wäre die reale Rechnung richtig; für die Frage, was der Einstieg heute gegenüber 2020 kostet, ist es die nominale. Beide Reihen liegen im Archiv, die reale Ableitung steht auf der Formelseite.
Was bildet der Index ab und was nicht?
Der Hauspreisindex ist landesweit und mischt Städte, Küsten und Binnenland. Gerade in den hier gefragten Regionen läuft der Küstenmarkt anders als der Landesdurchschnitt, weil er zu einem erheblichen Teil von ausländischer Nachfrage getragen wird. Der Landeswert unterzeichnet den Anstieg an gefragten Küstenabschnitten daher regelmäßig. Ortsscharfe Preisreihen veröffentlicht keine der amtlichen Quellen; wo diese Seite Quadratmeterpreise nennt, stammen sie aus eigener Erhebung mit ausgewiesener Beobachtungszahl.
Wie aktuell ist diese Zahl?
Der Hauspreisindex erscheint quartalsweise mit etwa vier Monaten Abstand zum Berichtszeitraum. Ein frischer Abruf liefert also keinen frischen Markt, sondern den Stand des vorletzten Quartals. Das Referenzquartal steht an jedem Wert.
Stand dieser Seite
Zuletzt geprüft am 02.09.2026,
nächste Prüfung spätestens 01.12.2026. Die Zahlen in dieser Antwort werden bei jedem
Bauen neu aus dem Archiv gelesen — sie veralten nicht zwischen zwei Prüfungen.
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